L. Possehl & Co. mbH

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Pressemeldungen 2008


17. März 2008

Possehl bleibt 2007 weiter auf Erfolgskurs

- Vorjahresergebnis mit 75,3 Mio. Euro nochmals übertroffen
- Steigerung des Umsatzes auf 1,522 Milliarden Euro
- 2008 wieder Akquisitionen mittelständischer Unternehmen geplant

Die Possehl-Gruppe hat 2007 ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 75,3 Mio. Euro gesteigert. Damit konnte das jeweilige Vorjahresergebnis zum vierten Mal in Folge übertroffen werden. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2007 ist das beste in der mehr als 160-jährigen Geschichte der traditionsreichen Lübecker Unternehmensgruppe.

Jeder Geschäftsbereich der Possehl-Gruppe hat gute Ergebnisbeiträge erwirtschaftet. Nahezu alle Bereiche konnten ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern. Das Ergebnis des Geschäftsbereichs Elektronik bleibt trotz Ergebnisrückgang auf hohem Niveau. Dieser Bereich ist weiterhin größter Ergebnisträger. Historische Ergebnisbestmarken konnten fünf der sieben Geschäftsbereiche erzielen.

Die Nettofinanzverbindlichkeiten verbesserten sich um 122,9 Mio. Euro auf einen positiven Wert von 6,1 Mio. Euro. Der Possehl-Konzern ist damit am Ende des Geschäftsjahres 2007 schuldenfrei.

Die Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe stiegen im Geschäftsjahr 2007 von 1,452 Milliarden Euro auf 1,522 Milliarden Euro. Dabei sind insbesondere die Geschäftsbereiche Reinigungsmaschinen, Internationaler Handel und Bauleistungen organisch gewachsen, während der Umsatz im Geschäftsbereich Elastomertechnik durch die Erstkonsolidierung einer Akquisition gestiegen ist. Einen Umsatzrückgang musste aufgrund des schwachen US-Dollarkurses der Geschäftsbereich Elektronik im abgelaufenen Jahr verzeichnen.

2007 Atempause bei Akquisitionen
Nach zwei außerordentlich akquisitionsreichen Jahren konnte Possehl 2007 eine Ergänzungsakquisition im Geschäftsbereich Elastomertechnik realisieren. Possehl hat die Sparte „Rubber & Plastics“ vom italienischen Unternehmen Techint übernommen und damit den erfolgreichen Bereich Mischtechnik der Tochtergesellschaft Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH gestärkt. Die übernommene Sparte hat bereits in 2007 erfreuliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge geliefert und sich somit als erfolgreiche Akquisition bestätigt.

Zum 1. Oktober 2007 hat Possehl 100 % der in Bad Oldesloe ansässigen Hako-Gruppe erworben, nachdem sich Possehl bereits 2004 und 2006 in zwei Schritten mit 56 % an Hako beteiligt hatte.

Darüber hinaus hat sich Possehl aufgrund hoher Unternehmenspreise zu keiner weiteren Akquisition im Jahr 2007 entschieden.

Konsolidierung und innere Stärkung der Geschäftsbereiche
Im Geschäftsjahr 2007 lag der Schwerpunkt in der Konsolidierung der in den zwei Jahren zuvor akquirierten Unternehmen. Durch die Umsetzung von Effizienz- und Strukturverbesserungsmaßnahmen konnte eine innere Stärkung der Geschäftsbereiche erzielt werden. Die hierfür erforderlichen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 10 Mio. Euro sind bereits im Ergebnis des Geschäftsjahres 2007 verarbeitet. Durch die Einleitung und Umsetzung dieser Maßnahmen sind die Voraussetzungen geschaffen worden, dass auch bei einer möglichen Abschwächung der Konjunktur und einer Verschlechterung der Rahmenbedingungen die jeweiligen Geschäftsbereiche weiter positive Ergebnisse erreichen können.

Ausblick 2008
Possehl wird auch in 2008 seinen Erfolgskurs fortsetzen. Risiken bestehen zwar in der anhaltenden Ungewissheit über die Auswirkungen der US-Kreditkrise, der weiteren Entwicklung des US-Dollar-Kurses und einer sich andeutenden konjunkturellen Abschwächung in den verschiedenen Wirtschaftsräumen, in denen Possehl-Tochtergesellschaften tätig sind. Possehl verfügt jedoch aufgrund seiner diversifizierten Aufstellung als mittelständischer Mischkonzern über eine entsprechende Balance und Stabilität. Deshalb will Possehl in 2008 seinen profitablen Wachstumskurs weiter verfolgen und wieder Akquisitionen tätigen. Uwe Lüders, Vorsitzender des Vorstands der L. Possehl & Co. mbH: „Der M&A-Markt für mittelständische Firmen war im abgelaufenen Jahr hart umkämpft. Es wurden vielfach Unternehmenskaufpreise gezahlt, die sich für uns aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht rechtfertigen ließen. Wir halten allerdings an unserer strategischen Ausrichtung als lang-fristiger und verlässlicher Nachfolgeeigentümer für Mittelstandsunternehmen fest. Unsere nochmals verbesserte und insgesamt sehr solide Eigenkapital- und Finanzausstattung bilden ein sicheres Fundament, unsere Wachstumsstrategie auch weiterhin konsequent zu verfolgen und umzusetzen.“


Kontakt:
Mario Schreiber
L. Possehl & Co. mbH
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Unternehmenskommunikation
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